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agentin b

buenos aires

...und alles wird gut

semi-overcast 25 °C

gestern haben wir endlich ausgeschlafen! da sah die welt gleich ganz anders aus.
der tag begann mit der ausgezeichneten nachricht, dass carstens gepaeck im flieger nach sao paulo ist, d.h. wir koennen am mittwoch endlich loslegen und uns auf den weg nach ushuaia machen - yippie!

den gestrigen tag haben wir mit seight-seeing verbracht: den praesidentenpalast angesehen und all die wichtigen gebaeude drumherum.

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nach einer kurzen kaffeepause sind wir mit der wilden 17 zum friedhof "cemeterio de la recoleta" gefahren. das war sehr beeindruckend, denn der friedhof ist angelegt wie eine mini-reihenhaussiedlung. jede gruft ist so gross wie ein kleines haeuschen. da kommt es einem vor, als wenn man durch eine geschrumpfte stadt geht. das problem war nur, das einige fenster kaputt waren und die tueren zu manchen gruften offenstanden, wenn man wollte, haette man die sargdeckel anheben koennen - gruselig und irgendwie ungewohnt. irgendwann war es aber nur noch lustig.

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nach dem friedhof gabs mal wieder ein eis - an den eislaeden hier kommt man einfach nicht vorbei, die sind viel zu lecker!
zu fuss sind wir dann zum MALBA gelaufen, dem museum der modernen kunst. zwischendurch hat es immer wieder geregnet, so dass wir staendig unsere regenjacken an- und ausgezogen haben, ein vorgeschmack auf patagonien...
auf dem weg dorthin haben wir noch einen abstecher durch ein diplomatenviertel gemacht, in dem uns beim anblick der haeuser die unterkiefer runterfielen. irgendwo auf dieser welt muss es eine grosse geldquelle geben...

das MALBA war super. leider waren wir etwas zu k.o. und zu hungrig, um uns intensiv mit der kunst auseinander zu setzen. wir verschafften uns also einen ueberlick und machten uns dann auf den weg nach "palermo vieja" - dem chicken jungen viertel von buenos aires: viele nette kneipen und geschaefte und lauter junge leute. nach ein paar bierchen fuhren wir zurueck richtung hostel. nach einem fetten steak und den obligatorischen gegrillten kaese fielen wir hundemuede in unser bett.

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heute haben wir bis um elf geschlafen - das ist urlaub!!!
nach einem fruehstueck um die ecke hat sich carsten auf den weg zum flughafen gemacht, um seinen heiss ersehnten rucksack in empfang zu nehmen. ich hab mich derweil auf den weg gemacht, um mir puerto madero anzusehen, die docklands von buenos aires. ganz nett, aber nicht viel los. nach der wiedervereinigung von carsten und seinem rucksack trafen wir uns mal wieder im - eisladen!

danach gings nach la boca - dem viertel mit dem beruehmten fussballclub, den man nur kennt, wenn der freund fussballfan ist. aber das viertel ist auch bekannt fuer seine bunten haeuser und die tangotaenzer, und die vielen touristen.

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es gab ein letztes steak und zum kroenenden abschluss noch lecker flan (unsere dessertentdeckung aus dem ersten cubabesuch). morgen frueh geht es dann nach feuerland, im wiener walzer schritt. wir muessen feststellen, dass es gestern und heute keinen nennenswerten zwischenfaelle gab. wird jetzt alles gut?

Posted by agentin b 17:22 Archived in Argentina Comments (0)

odyssee nach suedamerika

es kann nur noch besser werden

all seasons in one day 21 °C

so, da sind wir - nur nicht dort, wo wir eigentlich sein wollten, denn bis jetzt verlief so ziemlich nichts nach plan:
freitag abend sind wir kurz vor mitternacht in zuerich gestrandet, da die swiss aus heiterem himmel voellig ueberbucht war und wir somit nicht mitkamen. in der schoenen schweiz bezahlten wir ein vermoegen fuer ein "billig"hotelzimmer, (in dem wir nachts um zwoelf eine halbe stunde an der rezeption schlange standen) und waren mal wieder ueber die unglaublich hohen taxipreise schockiert. und das alles fuer ganze fuenf stunden schlaf!
auf dem weg von zureich nach muenchen am naechsten morgen (unser zweiter versuch, nach sao paulo zu kommen) sind wir in die schon mehrfach angekuendigte sturmwetterlage geflogen, so dass sich mein magen erst einmal umgedreht hat. ob's an der uebermuedung, dem schlechten lufthansafruehstueck oder der schaukelei lag, kann ich nicht sagen.
in muenchen gab es einen kurzen lichtblick - wir durften mitfliegen! leider hatte sich die wetterlage inzwischen so verschlechtert, dass kein flieger mehr starten oder landen durfte: schneesturm!
zwei stunden verspaeet endlich in der luft, bei strahlend blauem himmel und mit kapitaen "luft" im cockpit hatten wir dann gluecklicherweise einen recht unspektakulaeren flug.
in sao paulo kamen wir kurz vor mitternacht an und freuten uns schon auf unser hotelbett. doch das sollte sich noch etwas hinziehen, denn carstens gepaeck hat es nicht ueber den grossen teich geschafft - super. also mal wieder zu unseren freunden von "lost and found", wo sich herausstellte, dass das vermisste gepaeckstueck noch nicht einmal im system war. damit fing der urlaub richtig gut an....
nach wieder nur fuenf stunden schlaf, flogen wir heute morgen nach buenos aires und sollten eigentlich von dort gleich weiter nach ushuaia fliegen. ohne gepaeck machte das natuerlich keinen sinn mehr und wir haben schweren herzens unseren flug dorthin umbuchen muessen, in der hoffnung, mittwoch weiterfliegen zu koennen. dadurch hat sich der gesamte plan verschoben und saemtlich inlandsfluege muessen noch geaendert werden.
nun sind wir aber erst einmal in buenos aires in einem kleinen feinen hostel und haben carsten bei c&a mit dem notwendigsten an klamotten versorgt. nicht schoen, aber selten.

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zum glueck laesst es sich hier auch gut aushalten, vor allem, wenn man den besten eisladen gleich um die ecke hat und mann entdeckt, dass es neben den zig verschiedenen, wasser im mund zusammenlaufenden eissorten auch die sorte "cerveza" (bier) gibt.

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unsere erste improvisierte seightseeing tour in buenos aires fuehrte uns erstmal ans wasser, um wenigstens etwas urlaubsstimmung aufkommen zu lassen. und so wie es anfing, ging es weiter, denn es dauerte keine stunde, als der sonnige himmel sich finster zuzog und wir zeuge eines recht seltenen naturschauspiel wurden: ein tornado bewegte sich langsam uebers wasser auf uns zu und versetzte alle in helle aufregung - uns eingeschlossen. gott sei dank, blieb der ueber dem wasser, nur der platzregen setzte ein und setzte auch gleich alles unter wasser - keine zeit zu fliehen... nachdem wir einige stunden unter einem spaerlich gedeckten strohdach zubrachten, mussten wir feststellen, dass das gewitter in dauerregen ueberging und wir so oder so nicht mehr trocken bleiben wuerden.

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also machten wir uns zurueck in die stadt und hielten unterwegs an einem steakrestaurant, um uns zum abschluss des tages eins der beruehmten argentinischen steaks zu goennen. und das verlief komischerweise ohne zwischenfaelle! und es war wirklich eine gaumenfreude, denn das fleisch ist regelrecht auf der zunge zerflossen.
wir sind also wieder voller hoffnung auf einen gelungenen urlaub und sind trotz all dem chaos guter dinge, denn die sommerlichen temperaturen lassen ohne probleme das richtige urlaubsfeeling aufkommen.

Posted by agentin b 21:29 Archived in Argentina Comments (1)

die welt in drei wochen

worum es eigentlich geht

drei wochen - das ist die zeit in der ein durchschnittlicher deutscher arbeitnehmer im jahr die welt entdecken darf. in unserem fall heißt das, uns für einen langen flug in eine blechbüchse zu zwängen, die schweren rucksäcke durch die gegend zu manövrieren und diverse matratzen fremder länder zu belagern. dass das spaß macht, mag für den einen oder anderen nicht ganz nachvollziehbar sein, aber allein die unglaubliche vielseitigkeit dieser erde kennenzulernen ist entschädigung genug für diese strapazen. von der viel gepriesenen "horizonterweiterung" mal ganz abgesehen.

inzwischen ist das reisen in ferne länder so zu einem bestandteil unseres lebens geworden, dass ein gewisses suchtpotential nicht mehr zu verleugnen ist. die gefahr der überdosis ist so ziemlich ausgeschlossen, aber die liste der "wunschziele" wird immer länger. am ende wird es darauf hinauslaufen, irgendwann alles stehen und liegen zu lassen, um endlich ALLES zu sehen..... doch bis dahin gibt es die welt erstmal nur in der drei wochen dosis.

und dazu nun dieser blog. in der hoffnung, dass damit die zeit der im bücherregal eingestaubten reisetagebücher, die nie jemand zu gesicht bekommt, endlich vorbei ist. denn irgendwie ist es ja doch interessant, zu lesen, was andere so auf ihren reisen erleben.

PATAGONIEN ist das stichwort des diesjährigen drei-wochen-urlaubs. wir werden uns zur abwechslung im wandern und zelten üben und damit es nicht langweilig wird, werden wir uns hiermit zum ersten mal dem druck aussetzen, regelmäßig unsere reise-ergüsse im internet zu verbreiten, damit auch die daheimgebliebenen etwas von unseren reisen haben, sofern sie denn wollen....

in der hoffnung auf schöne drei wochen und eine rege anteilnahme in der heimat!
steffi und carsten

Posted by agentin b 06:55 Archived in Preparation Comments (0)

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